Filtergraben-Galerie aktualisiert
Es gibt mal wieder ein paar neue Fotos vom Filtergraben. Sowohl in der monatlichen Chronologie des Bewuchses, als auch vom Rest der Flora und Fauna. Viel Spaß.
Es gibt mal wieder ein paar neue Fotos vom Filtergraben. Sowohl in der monatlichen Chronologie des Bewuchses, als auch vom Rest der Flora und Fauna. Viel Spaß.
Nein, nein, aber irgendwie ist bei der Hitze die Luft raus. Wir werkeln zwar immer weiter im Garten, aber das Sichten und Bearbeiten der Fotos bleibt dann irgendwie auf der Strecke. Aber ich gelobe Besserung. Es gibt bald wieder was neues zu sehen. Versprochen.
Es gibt endlich mal wieder ein paar aktuelle Impressionen der letzten Wochen in der Galerie. Diese wird wie immer laufend aktualisiert.
Unseren Exkurs in die Fischzucht haben wir schnell wieder bereut. Denn aus unseren 4 Goldfischen (s. Galerie), die wir als nette Farbtupfer zwischen den Filterteichpflanzen haben wollten, wurden recht schnell dutzende. Wäre alles kein Problem gewesen, wenn die sich an das päpstliche Keuschheitsgebot gehalten hätten. Aber nein. Und dummerweise wurden die Jungfische dann in den Schwimmteich gepumpt. Kann passieren, sollte es aber nicht. Denn wer weiß, wie sich Goldfische vermehren, der ahnt böses in einen Teich mit 55 m³ (in Worten 55.000 Liter) Wasser!
Wir haben uns dann doch dazu entscheiden, die Fische wieder rauszufischen und haben mit Senke (gute Idee), Reuse (fängt nur Libellen-/Käferlarven) und Kescher den Großteil wieder gefangen. Seit letzten Herbst bis zum Frühjahr 2010 haben wir allerdings nicht den gesamten Bestand herausbekommen. Und es bestand die akute Gefahr der baldigen Geschlechtsreife und der potentiellen Invasion der goldigen Monster.
Aber was tun. Dynamit und Starkstrom fielen aus. Mit dem Kescher ging irgendwann auch nichts mehr. Fachleute waren uns zu teuer. Also war die einzige Möglichkeit, die auch im Naturagart-Forum meistens die letzte Konsequenz war, den Teich komplett leer zu pumpen. Eigentlich schade um das Wasser, aber letzten Endes auch die billigste Lösung. Also haben wir 2 Pumpen genommen, in 2,5 Tagen den Teich einmal komplett leer gesaugt, die letzten Übeltäter rausgekeschert, möglichst viel anderes Getier in den Filterteich gerettet, den Schlamm entfernt und dann wieder neu befüllt.
Das war alles innerhalb unserer letzten Urlaubswoche erledigt und seit dem sind wir fischfrei und genießen wieder kristallklares Wasser. Und die Moral von der Geschicht: Vielleicht beim nächsten Mal vorher schlau machen.
Achso: Fische sind ja eigentlich was schönes im Teich. Wenn jemand einen Tipp hat und Fische kennt, die das Singledasein bevorzugen, Algen fressen und nur Sauerstoff ausscheiden, der melde sich bitte bei uns ,)
Ich hatte ja gehofft, dass uns das Wetter holt bleibt. Und manchmal ist das Glück eben mit den Tüchtigen. Obwohl es eigentlich die ganze Woche regnerisch und kalt werden sollte, konnten wir doch recht viel draußen erledigen. Zum Beispiel auch den Bachlauf fertigstellen. Zumindest mal soweit, dass er jetzt nur noch bepflanzt und im laufenden Betreib ein wenig feingetuned werden muss.
Wir hatten zwar in den Büchern von Naturagart einiges über den perfekten Bachlauf gelesen. Aber letzten Endes sind eben doch die einzelnen Gegebenheiten vor Ort immer individuell. Im letzten Jahr hatte ich das Becken bereits gebaut und mit Flüssigfolie abgedichtet. Und erste Trockenübungen mit dem lose zusammengesezten Bachlauf auch. Aber jetzt ging es darum, das alles zu fixieren. Also wieder mal Mörtel angemischt, Farbe rein und drauf los geschlämmt. Wir hatten lange überlegt, wie das ganze möglichst natürlich aussieht. Haben uns aber letzten Endes doch für eine leichte Kiesvariante entschieden, da wir diesen Kies auch in den Fugen der selbstgesgossenen Wegplatten einsetzen. Und dieser Weg soll ja später idealerweise durch/über den Bachlauf führen.
Als Teilzeitschwabe verbaue ich erst einmal alle brauchbaren Reste, bevor ich was neues kaufe. Und nur für den kleinen Bachlauf wollte ich keine neue Verbundmatte kaufen. Naja, wie gesagt wurde dann erst einmal die Ufermatte mit Mörtel eingeschlämmt. In den feuchten Mörtel wurde dann eine Mischung aus feinem (3-8mm) und gröberem (8-16mm) Kies gedrückt. Zur Randstabilisierung wurde die Folie mit unterschiedlich großen Feldsteinen und Kieseln fixiert. Das war es auch schon. Jetzt hieß es nur warten, bis das ganze ausgetrocknet ist. Und hoffentlich nicht allzu viel Nacharbeit kommt ;)
Ich habe dann noch die ersten Lagen des Mauerwerks für unsere Quell-Ruine angefangen. Etwas Kopfzerbrechen bereitet uns noch die ideale Umsetzung des Wasseraustritts. Hier müssen wir noch ein bisschen probieren und testen.
Da ich es heute nicht mehr abwarten konnte, musste ich doch noch die Pumpe anschalten und testen, ob das mit dem Bachlauf auch geklappt hat. Die erste Frage war natürlich, ob die Pumpe den Frost überhaupt überstanden hat. Aber nachdem das Wasser aus der provisorischen Quelle geschossen kam, war diese Sorge erst einmal vom Tisch. Naja, und das Thema Bachlauf macht vorerst auch einen sehr passablen Eindruck. Sieht eigentlich aus wie gewünscht. Mal sehen wie es weitergeht und ob der Rest des Projekts auch so umsetzbar wird wie geplant.
Alles Bilder zum Bauchlauf gibt es hier.